Im Hallenstadion trifft Nu Metal auf Punk

Limp Bizkit kommen mit breiter Unterstützung nach Zürich

Die Nu-Metal-Granden von Limp Bizkit kommen nach Zürich und bringen dabei gleich vier zusätzliche Acts mit. Auf ihrer Tour mit der Live-Show «Loserville 2025 with Limp Bizkit & special guests» macht die Band in 16 europäischen Städten halt. Am Freitag heizen sie im Hallenstadion ihren treuen Fans ein.

Mit Songs wie «Counterfeit», «Faith» und «Nookie» sicherten sich Limp Bizkit ihren Platz im Nu-Metal-Olymp. Nun ist die Band aus Jacksonville Florida, mit ihrer Live-Show «Loserville 2025 with Limp Bizkit & special guests» auf Tour. Diese begann am 8. März in Glasgow und bringt sie am Freitag, 28. März, nach Zürich ins Hallenstadion. Dabei reist die Band um Frontmann Fred Durst nicht alleine durch insgesamt 16 europäische Städte. Daneben stehen vier weitere Acts sowie ein zusätzlicher Gast auf dem Programm. Gehostet werden die Konzertabende von Comedian Jon Carnage, während Riff Raff, der Host von der letztjährigen Tour, als spezieller Gast auch mit dabei ist.

Die Show im Hallenstadion startet mit der aufkommenden Punk-Rockerin Karen Dio um 18:45 Uhr. Bis 2021 war die Brasilianerin Front-Sängerin der Band Violet Soda, singt jedoch schon seit bevor der Geburtsstunde der Band auch solo. Mit ihrer neuesten EP «My World» und der Single «Sick Ride» hat sich Dio letzten Oktober neue Fans verschafft. Nun lernt sie, mit einer grösseren Fanbase umzugehen und ihren eigenen Musikstil besser kennen. Unterdessen zeigt sie live, was sie musikalisch draufhat.

Nach Dios Punk übernimmt N8Noface die Bühne. Mit seiner Kombination aus Minimal Wave und Synth-Punk schafft der US-Amerikaner Musik in seinem ganz eigenen und wiedererkennbaren Stil. Seine Sounds mit schnellen Rhythmen erzählen Geschichten aus seiner Heimat, Tucson, Arizona, und Los Angeles. Sie schaffen einen künstlerischen Eindruck aus Erfahrungen oder gehörten Geschichten von Drogendealern, toxischen Beziehungen und ungerechten Polizisten – ein düsteres Portrait des modernen Amerikas.

Ein Echo des Grunge der 90er-Jahre

Einen weiten Weg hat Ecca Vandal hinter sich, wenn sie bei der Live-Show auftritt, denn die Südafrikanerin lebt in Melbourne. Die Singer-Songwriterin und Rapperin schafft mit Elementen aus Rock, Rap, Metal und Punk einen zugänglichen und ausdrucksstarken Sound. Ihr einziges Studioalbum «Ecca Vandal» hat sie 2017 herausgebracht, doch in den letzten Monaten hat sie einige visuell ansprechende und farbenfrohe Musikvideos zu neuen Songs wie «Cruising to Self Soothe» und «Then There’s One» veröffentlicht. Wer also eine Kostprobe für Vandals Live-Auftritt haben möchte, kann sich durch ihre Aufnahmen einen Eindruck verschaffen.

Zum grossen Finale spielt Limp Bizkit, eine der erfolgreichsten Nu-Metal-Bands der späten 1990ern und frühen 2000ern. Gegründet wurde die Band 1994 von drei Musikern, die bis heute zusammenhalten und die Band ausmachen. Mit Frontman Fred Durst am Mikrofon, John Otto am Schlagzeug und Sam Rivers am Bass startete Limp Bizkit und wird heute mit Wes Borland an der Gitarre und DJ Lethal am Keyboard ergänzt. Seit der Gründung der Band hat sie über 40 Millionen Alben verkauft und sich mit Hits wie «Break Stuff», «Rollin‘ (Air Raid Vehicle)» und «My Generation» in die Herzen der Nu-Metal-Fans gespielt. Nicht nur für ihre Songs, auch für ihre Auftritte ist die Band bekannt, denn Gitarrist Wes Borland enttäuscht nie, was sein Erscheinen auf der Bühne anbelangt. Mit Farbe im Gesicht und am Körper, Masken und Uniformen drückt er seine Experimentierfreude visuell aus, für die er auch musikalisch bekannt ist. Auch erhielt die Band Anfang des Jahrhunderts von der Musikszene und Experten Anerkennung, indem sie für mehrere Grammys nominiert wurde und drei MTV-Awards abräumte. Auch heute noch füllt Limp Bizkit grosse Hallen und Stadien.

Die Tickets für die Show im Hallenstadion Zürich können auf Ticketcorner ab 89.90 Franken erworben werden.

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